Du hast Herzblut in dein Produkt gesteckt, eine schöne Website gebaut und sogar Ads geschaltet – aber trotzdem springen viele Besucher:innen ab, ohne zu kaufen? Willkommen in der Realität des Online-Marketings. Was viele unterschätzen: In der Customer Journey lauern viele kleine Stolpersteine, die dazu führen, dass Interessierte nicht bei dir, sondern bei der Konkurrenz landen. In diesem Artikel zeigenwir dir 5 typische Absprungmomente – und was du konkret dagegen tun kannst.
? #1 Erster Eindruck auf der Website: „Wo bin ich hier gelandet?“
Was passiert:
Ein Klick auf deine Anzeige bringt Nutzer:innen auf deine Seite – doch der Content ist nichtssagend, das Design überfordert oder die Seite lädt zu langsam. Ergebnis: Absprung in unter 5 Sekunden.
Wie du’s verhinderst:
- Sorge für einen klaren, sofort sichtbaren Nutzen auf deiner Start- oder Landingpage („Was hab ich davon?“).
- Vermeide visuelle Überforderung – lieber clean & fokussiert.
- Ladezeiten optimieren (z. B. mit komprimierten Bildern & sauberem Code).
? 2 Unklare Produktvorteile: „Warum gerade das?“
Was passiert:
Nutzer:innen sind interessiert, verstehen aber nicht genau, was dein Produkt besonders macht. Oder sie finden die Infos nicht auf Anhieb. Das führt zu Unsicherheit – und weiter geht die Suche.
Wie du’s verhinderst:
- Kommuniziere klare USPs (Alleinstellungsmerkmale).
- Nutze einfache Sprache, Bullet Points, Vergleichstabellen.
- Videos, Anwendungsszenarien oder Kundenstimmen machen’s greifbar.
? #3 Kein Vertrauen: „Ist das seriös?“
Was passiert:
Gerade bei unbekannten Marken fehlt oft das letzte Quäntchen Vertrauen für einen Kauf. Wenn Nutzer:innen keine echten Bewertungen, Garantien oder Siegel sehen, suchen sie nach etwas „sichererem“.
Wie du’s verhinderst:
- Integriere Trust-Elemente wie Kundenbewertungen, TÜV-/SSL-Siegel, Garantien oder Rückgaberegelungen.
- Zeige Gesichter: Ein Foto vom Team, echte Testimonials oder „Über uns“-Inhalte machen dein Angebot menschlicher.
- Biete sichere Zahlungsmethoden an.
? #4 Zu viele Schritte zur Conversion: „Ach, mach ich später…“
Was passiert:
Ein zu komplizierter Checkout-Prozess, zu viele Formulare, verwirrende CTAs – und schwupps ist die Motivation weg.
Wie du’s verhinderst:
- Halte den Bestellprozess so kurz und einfach wie möglich.
- Verwende klare, aktive Call-to-Actions („Jetzt kaufen“, „Kostenlos testen“).
- Zeige Fortschritt (z. B. „Schritt 2 von 3“) und biete Gastbestellung an.
? #5 Kein Follow-up: „Wer war das nochmal?“
Was passiert:
Ein Besucher hat sich deine Seite angesehen, war interessiert – aber hat nicht gekauft. Wenn du ihn danach „ziehen lässt“, wird er dich oft einfach vergessen.
Wie du’s verhinderst:
- Nutze Retargeting-Kampagnen (Google, Meta, Pinterest etc.), um dich wieder ins Gedächtnis zu bringen.
- Baue ein sauberes E-Mail-Follow-up ein (z. B. Warenkorbabbrecher, Reminder, Rabattaktion).
- Erstelle Inhalte, die zurückholen: z. B. ein Newsletter mit Tipps, ein Download oder ein Quiz.
Absprünge sind normal – aber viele davon sind vermeidbar. Wenn du deine Customer Journey ehrlich analysierst und die typischen Hürden beseitigst, wird dein Marketing sofort effizienter. Mach dir klar: Nicht der Schnellste gewinnt – sondern der, der präsent bleibt. Und genau das kannst du aktiv steuern.



