Content-Strategie: Welche Arten von Website-Content du brauchst – und warum er mehr leisten muss als nur gefunden zu werden

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Inhaltsverzeichnis

Inhalte auf einer Website zu haben, ist leicht. Die richtigen Inhalte zu haben – das ist schwer. Noch schwerer ist: Sie so gestalten, dass sie gesehen, verstanden und genutzt werden.

Content nicht als Selbstzweck verstehen

Content muss Ziele verfolgen – beispielsweise:

  • Sichtbarkeit schaffen,
  • Vertrauen aufbauen,
  • Conversions ermöglichen,
  • und im besten Fall: auch noch geteilt werden.

Die meisten Websites schöpfen dieses Potenzial nicht aus. Sie bauen auf Produkttexte, ein bisschen Blog – und hoffen dann auf Google. Dabei braucht eine gut durchdachte Content-Strategie viel mehr.

Hier ist ein Überblick über die wichtigsten Content-Arten – und warum es nicht nur darauf ankommt, was du veröffentlichst, sondern auch wie und wo.

1. Produkt- oder leistungsbeschreibender Content

Was ist das?
Das Fundament: klare Informationen zu deinen Produkten, Funktionen, Preisen, Vorteilen

Wofür ist es da?
Um Interessenten zu informieren, zu überzeugen – und am Ende zur Entscheidung zu führen. Dieser Content kann selbstverständlich in Google ranken und sehr schnell zu Abschlüssen führen – denn die Customer Journey ist schon weit fortgeschritten, Kunden haben eine konkrete Kauf- oder Buchungsabsicht.

Wo gehört er hin?
Auf dedizierte Produktseiten, Vergleichsseiten oder Funktionsübersichten

Tipp:
Ergänze diesen Content mit Screenshots, kurzen Videos, interaktiven Erklärungen oder FAQs. Besonders bei erklärungsbedürftigen Tools kann ein kurzes Video die Absprungrate deutlich senken.

2. Info-Content – der kluge Einstiegspunkt

Info-Content ist weit mehr als nur SEO-fokussierter Ratgebertext. Er umfasst alles, was Nutzer aufklärt, abholt oder begleitet – oft schon bevor sie sich als potenzielle Kunden begreifen. Er ist damit der Content-Typ, der am frühesten in (oder sogar vor) der eigentlichen Customer Journey ansetzt.

  • Denn wer „Was ist eine Conversionrate?“ googelt, hat noch kein Tool im Kopf.
  • Wer auf LinkedIn über einen provokanten Meinungsbeitrag zum Thema Tracking stolpert, auch nicht.
  • Und wer sich durch ein Helpcenter klickt, ist längst im aktiven Nutzungsprozess.

Info-Content ist also nicht ein Format, sondern ein Dach für fünf verschiedene Content-Arten, die je nach Situation ganz unterschiedliche Funktionen erfüllen:

2.1 Content mit Suchvolumen, der die Zielgruppe abholt

Was das ist:
Inhalte, die auf Keywords basieren, nach denen deine Zielgruppe wirklich sucht (z. B. „Was ist Conversionrate?“, „Google Ads für Einsteiger“)

Ziel:
Sichtbarkeit, Vertrauen, organischer Traffic

Verteilung:
SEO-optimierte Blogartikel plus Social-Distribution mit Teasern oder Videotrailern auf LinkedIn, YouTube Shorts oder Instagram

Tipp:
Verlass dich nicht auf Google allein. Auch Suchvolumen-Content kann auf Social Media performen – vor allem, wenn du ihn emotional oder praxisnah anspielst.

2.2 Content ohne Suchvolumen, aber mit hoher „Clickability“

Was ist das?
Meinungsstarke, provokante oder persönliche Inhalte, die auf LinkedIn & Co. viral gehen können

Ziel:
Aufmerksamkeit, Diskussion, Markenpositionierung

Beispiele:

Verteilung:
Blogartikel plus starker LinkedIn-Post oder Karussell-Format. Video oder Audioclip (z. B. Voiceover mit Zitat) kann die Wirkung deutlich verstärken.

Tipp:
Diese Inhalte bringen selten Suchtraffic – aber Reichweite, die Vertrauen schafft. Und das ist oft entscheidender.

2.3 Helpcenter-Content (Support & Onboarding)

Was ist das?
Anleitungen, Erklärungen und Hilfeseiten, die Nutzern nach dem Kauf oder beim Einstieg helfen.

Ziel:
Nutzererfolg, Support-Entlastung, Kundenzufriedenheit

Formate:
Text, Screenshots, GIFs, kurze How-to-Videos, Schritt-für-Schritt-Visualisierungen

Tipp:
Besonders im Helpcenter setzen sich Videos bei Google durch – oft mit höherer Sichtbarkeit als textbasierte Artikel. Baue einen YouTube- oder Vimeo-Channel auf, selbst mit einfachen Screencasts.

2.4 Community-Content (Use Cases & Kundenbeispiele)

Was ist das?
Storytelling durch andere: Kunden berichten, wie sie dein Produkt einsetzen

Ziel:
Vertrauen, Inspiration, sozialer Beweis

Formate:
Interviews, kurze Video-Testimonials, Use-Case-Slides, Q&A-Beiträge

Verteilung:
Website + LinkedIn + ggf. Newsletter

Tipp:
Zeige echte Menschen. Authentizität schlägt Hochglanzproduktion. Ein kurzes Interview im Zoom-Style funktioniert oft besser als ein Werbeclip.

2.5 News-Content (Updates & Einblicke)

Was ist das?
Infos zu neuen Features, internen Entwicklungen, Teamnews, Events

Ziel:
Transparenz, Community-Pflege, Employer Branding

Verteilung:
Blognews, changelog-artige Formate, LinkedIn-Updates, Story-Snippets

Tipp:
Auch hier lohnen sich kurze Videoformate (Behind-the-Scenes, „Quick Updates“), besonders für Bestandsnutzer oder Investoren.

Tipp: KI-Content – Chance oder Risiko?

Immer mehr Inhalte entstehen mithilfe von KI-Tools. Doch was bedeutet das für Qualität, Originalität und Sichtbarkeit in Suchmaschinen?In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Chancen und Risiken von KI-generierten Inhalten – und zeigen, wo menschliche Perspektive unersetzlich bleibt.

? Jetzt lesen: KI-Content: Chance oder Risiko?

Analyse: Guter Content kostet – aber schlechter Content kostet mehr

So gut die Planung auch ist: Nicht jeder Content wird ein Treffer. 

Manche Inhalte performen nicht – trotz guter Idee, sauberer Umsetzung und fundierter Recherche. Das ist frustrierend, aber auch völlig normal.

Wichtig ist nur: Du musst es wissen.

Denn Content kostet Zeit, Budget und Ressourcen – egal, ob es sich um einen Blogbeitrag, ein Video oder ein Helpcenter-Tutorial handelt. Wenn du Inhalte erstellst, die nie gelesen, geklickt oder geteilt werden (oder ihre eigentlichen Ziele verfehlen), dann verbrennst du Geld. Und das schleichend.

Deshalb gehört zur Content-Strategie immer auch die Frage: Hat dieser Inhalt sein Ziel erreicht?

Wie Tracking-Tools helfen, Content-Erfolg messbar zu machen

Tracking- und Analyse-Tools wie Google Analytics, Matomo, Plausible oder Trackboxx liefern dir die Daten, die du brauchst, um Content realistisch zu bewerten – je nach Typ und Zielsetzung:

  • Produkt- oder Conversion-Content: Hat er Conversions ausgelöst? Wurde er im Funnel überhaupt erreicht?
  • SEO-Content mit Suchvolumen: Wie ist das Ranking? Kommt überhaupt organischer Traffic an?
  • Social-first-Content: Gab es Reichweite, Shares, Diskussionen oder Leads über LinkedIn & Co.?
  • Help- und Onboarding-Content: Wird er genutzt? Wie oft? Führt er zu weniger Supportaufwand?
  • Community- und Story-Content: Wie lange verweilen Nutzer darauf? Inspiriert er zum Klick auf CTA oder Demo?

Diese Insights helfen dir, die Spreu vom Weizen zu trennen – und systematisch die Inhalte zu stärken, die wirklich wirken.

Besonders hilfreich: Ereignisbasiertes Tracking (z. B. Scrolltiefe, Video-Play, Formularstart) zeigt dir, ob Inhalte wirklich genutzt werden – auch wenn keine direkte Conversion erfolgt.

Fazit: Content ist heute vernetzt – nicht linear

Wer Website-Content plant, darf nicht mehr in reinen Kategorien denken („Blog“, „Produktseite“, „Über uns“). Stattdessen geht es darum, Content strategisch zu bauen und kanalübergreifend zu denken:

  • Ein Blogartikel sollte auch als Social-Media-Snippet funktionieren.
  • Ein Helpcenter-Artikel kann bei Google ranken – aber als Video besser auffindbar sein.
  • Ein SEO-Beitrag darf nicht nur in Text gedacht werden – sondern auch im Karussell- oder Slides-Format.

Der Content selbst ist nur die Basis. Der Kontext, die Form und der Kanal entscheiden über den Erfolg. Und: Dieser Erfolg muss mittels einer lückenlosen Webanalyse auch immer wieder hinterfragt werden.

Christian

Experte für Webentwicklung & Onlinemarketing mit über 15 Jahren Erfahrung.
Entwickler & CEO von Trackboxx – der Google Analytics Alternative.

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