User Signals & SEO: Nutzersignale als Rankingfaktor

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Inhaltsverzeichnis

User-Signale spielen eine entscheidende Rolle für das Ranking in den Google-Suchergebnissen. Doch welche Faktoren misst Google genau, und wie beeinflussen sie die Platzierung deiner Webseite? In diesem Artikel schauen wir uns die wichtigsten User-Signale an – von der Click-Through-Rate (CTR) über die Bounce-Rate bis hin zur Verweildauer – und erklären, wie Google sie interpretiert. Außerdem zeigen wir dir, wie du diese Signale gezielt optimieren kannst, um deine SEO-Strategie zu verbessern.

Was sind User Signals?

Fangen wir mal ganz am Anfang an: Jedes Mal, wenn du über Google eine Webseite besuchst, sammelt die Suchmaschine Daten über die Click-Through-Rate der angezeigten Suchergebnisse und via Analytics über die Verweildauer auf der Seite sowie die Absprungrate, die sogenannte Bounce-Rate. Damit wäre auch schon die Frage geklärt, welche User-Signale es gibt, nämlich:

  • die Click-Through-Rate (CTR)
  • die Bounce-Rate
  • die Verweildauer

„Das soll alles sein?“ Natürlich nicht! Auch wenn diese User-Signale zu den wichtigsten gehören, misst Google noch weitere Faktoren, darunter:

  • die Frequenz wiederkehrender Besucher
  • die Login-Bereitschaft
  • den Type-in- & Bookmark-Traffic

Click-Through-Rate (CTR)

Jetzt wissen wir, welche User-Signale es gibt – aber wie bewertet Google diese Daten? Fangen wir mit der CTR (Click-Through-Rate) an. Sie beschreibt, wie oft ein Suchergebnis im Verhältnis zu den Impressionen auf den SERPs angeklickt wird. Einfach gesagt: Erscheint deine Seite 1000-mal in den Suchergebnissen, wird aber kaum geklickt, ist deine CTR schlecht. Da Google dieses Userverhalten registriert, kann es sein, dass deine Seite dadurch im Ranking abrutscht.

Bist du auf Platz 1, sollte deine CTR bei mindestens 30 % liegen, um den Top-Rang zu halten. Auf den unteren Rängen reicht oft eine CTR im einstelligen Bereich.

Ob sich ein User für dein Suchergebnis entscheidet, hängt nicht nur von deiner Platzierung ab, sondern auch vom Snippet. Deshalb muss die CTR für Platz 1 entsprechend hoch sein. Du kannst sie verbessern, indem du den Meta-Title und die Meta-Description optimierst.

Click-Through-Rate verbessern

  • Greife die Intention hinter der Suchanfrage auf und schaffe Klick-Anreize.
  • Mache schon mit dem SEO-Titel klar, dass der User bei dir genau die Infos findet, die er sucht.
  • Sei dir bewusst, wofür du mit einer URL ranken willst – schließlich kannst du nur eine Meta-Beschreibung und einen Title-Tag pro Seite vergeben.

Bounce-Rate & Verweildauer

Weitere wichtige User-Signale sind die Bounce-Rate und die Verweildauer. Zwar sind das zwei verschiedene Dinge, doch sie hängen eng zusammen.

  • Die Bounce-Rate zeigt, wie viele Nutzer deine Seite nach wenigen Sekunden wieder verlassen. Ein hoher Wert deutet darauf hin, dass deine Seite nicht das bietet, was der User erwartet hat – ein schlechtes Signal für Google.
  • Eine hohe Verweildauer hingegen zeigt, dass der Content relevant und interessant ist. Wenn Nutzer dann noch auf weitere interne Links klicken, sendet das weitere positive Signale an Google.

Bounce-Rate verringern & Verweildauer erhöhen

  • Biete hochwertigen, relevanten Content, der genau die Suchintention trifft.
  • Nutze eine Sidebar mit Related Content, um die Besucher auf deiner Seite zu halten.
  • Vermeide es, die wichtigsten Informationen erst ganz am Ende des Textes zu verstecken – Nutzer sind ungeduldig und springen sonst schnell wieder ab.

Falls dein Text sehr lang sein muss, kann ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken helfen, damit Nutzer schnell zu den für sie relevanten Stellen gelangen.

Tipp: Baue kleine Zusatzinfos in deinen Text ein, die thematisch passen, und verlinke intern auf passende Beiträge. So erhöhst du die Verweildauer und machst deine Inhalte noch wertvoller.

Rand Fishkins User-Signals Experiment

Der bekannte Online-Marketing-Experte Rand Fishkin hat 2015 ein spannendes Experiment gemacht: Er forderte seine Twitter-Follower auf, bei Google nach „best grilled steak“ zu suchen und das erste Ergebnis sofort wieder zu verlassen. Danach sollten sie das vierte Ergebnis anklicken und länger auf der Seite bleiben.

Das Ergebnis? Schon nach kurzer Zeit sprang das vierte Ergebnis auf Platz 1! Dieses Experiment zeigt eindrucksvoll, wie stark User-Signale das Ranking beeinflussen können.

Wiederkehrende Besucher

Google bewertet auch, wie viele Nutzer immer wieder auf deine Seite zurückkehren. Eine hohe Anzahl wiederkehrender Besucher ist ein Zeichen für guten Content. Besonders wertvoll sind dabei:

  • Type-in-Traffic (wenn jemand deine URL direkt in den Browser eingibt)
  • Login-Bereitschaft (wenn sich Nutzer in ein Backend deiner Seite einloggen)
  • Lesezeichen (wenn User deine Seite speichern)

Wie kannst du wiederkehrende Besucher gewinnen?

Ganz einfach: Biete einzigartigen, spannenden und gut aufbereiteten Content!

Unser Tipp: Investiere in hochwertige Inhalte – ein guter SEO-Texter kann den Unterschied machen. Statt alte Inhalte umzuschreiben, sollte er Unique Content mit echtem Mehrwert erstellen.

Woher bekommt Google die Daten?

Google sammelt User-Signale über verschiedene Wege:

  1. Google Analytics Cookies
    • Die meisten Webseiten nutzen Google Analytics. Dadurch werden Nutzerdaten automatisch erfasst.
  2. Google Chrome
    • Mit rund 50 % Marktanteil weltweit ist Chrome eine der Hauptquellen für Googles Datensammlung.
  3. Android
    • Wer ein Android-Smartphone nutzt, gibt Google durch sein Konto wertvolle Einblicke in sein Such- und Nutzungsverhalten.

Fazit

Ob deine Webseite gut rankt, hängt nicht nur von einem einzigen User-Signal ab. Es ist das Zusammenspiel verschiedener Faktoren, das entscheidet, ob Google deine Seite als relevant einstuft oder nicht.

Natürlich gibt es Grenzen bei der Bewertung von User-Signalen – aber mit RankBrain (Googles KI-gestütztem Algorithmus) wird die Suchmaschine immer intelligenter. User-Signale werden untereinander verglichen und mit weiteren Daten kombiniert, sodass Google immer besser erkennt, welche Seiten echten Mehrwert bieten.

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Christian

Experte für Webentwicklung & Onlinemarketing mit über 15 Jahren Erfahrung.
Entwickler & CEO von Trackboxx – der Google Analytics Alternative.

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