Wegen KI wie ChatGPT: Bing ist das neue Google – und keiner hat’s gemerkt

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Jahrelang galt Google als unangefochtene Nummer eins der Online-Suche. Wer eine Frage hatte, „googelte“. Doch in 2025 erleben wir eine stille Revolution: Immer mehr Menschen verwenden ChatGPT, um Informationen zu suchen – und merken dabei nicht, dass sie eigentlich Bing nutzen.

ChatGPT als neues „Suchfeld“

Seitdem OpenAI ChatGPT mit Webzugriff ausgestattet hat (über Microsofts Bing), verändert sich das Suchverhalten radikal. Wer früher zehn Links durchklickte, bekommt nun eine direkte Antwort – klar, zusammengefasst, meist ohne Quelle.

Was dabei kaum jemand weiß: ChatGPT nutzt ausschließlich Bing für Websuchen. Google ist außen vor.

? „OpenAI’s GPT-4 nutzt Bing als Standard-Suchmaschine im Web-Modus. Google-Zugriff ist aus lizenzrechtlichen Gründen ausgeschlossen.“ (Quelle: Microsoft / OpenAI Partner FAQ)

Warum das wichtig ist

1. Bing ist das neue Tor zur Sichtbarkeit – zumindest für KI

Da ChatGPT seine Echtzeitdaten über Bing bezieht, bedeutet das für Unternehmen:

  • Wer nicht bei Bing sichtbar ist, ist auch nicht in ChatGPT-Antworten enthalten.
  • Google-SEO allein reicht nicht mehr aus.

2. Sichtbar ≠ genannt: GPT nutzt Inhalte oft ohne Quelle

Und jetzt wird es noch spannender:

Selbst wenn du bei Bing rankst, wirst du in ChatGPT oft nicht sichtbar.

ChatGPT nutzt viele Inhalte als Informationsquelle, nennt sie aber nicht explizit. Die Antwort erscheint neutral – ohne Link, ohne Marke, ohne Hinweis auf die ursprüngliche Seite.

Das bedeutet:

Deine Website kann helfen, eine Antwort zu formen – ohne dass dein Unternehmen sichtbar wird. GPT „verarbeitet“ Inhalte wie ein Mixer: Informationen rein – Antwort raus – Quellen ungenannt.

Warum werden keine Quellen angezeigt?

ChatGPT zeigt nur dann Quellen, wenn:

  • Informationen nicht im Trainingsdatensatz vorhanden sind,
  • aktueller Webzugriff notwendig ist,
  • oder GPT sich absichern muss (z. B. bei Zahlen, Firmen, Preisen, Produktdaten).

Bei allgemeinen Fragen wie „Wie funktioniert nachhaltige Logistik?“ greift GPT meist auf Trainingswissen zurück – und zeigt keine Quelle an, auch wenn die Antwort ursprünglich auf Inhalte deiner Seite basiert.

Sichtbarkeit in ChatGPT – wie geht das trotzdem?

✅ 1. Technische Sichtbarkeit bei Bing

  • Crawling & Indexierung über Microsoft Webmaster Tools
  • Einsatz von Schema.org-Markup und klaren Seitentiteln
  • Aktualität & Konsistenz der Inhalte

✅ 2. GPT-kompatibler Content

  • Inhalte sollten faktenbasiert, prägnant und eindeutig zitierbar sein.
  • Vermeide Marketingsprache – GPT bevorzugt objektive, informationsreiche Inhalte.
  • Autorenangaben, Daten, Quellen & semantisch klare Struktur helfen, als vertrauenswürdig erkannt zu werden.

✅ 3. Externe Autorität aufbauen

  • Erwähnungen auf Seiten wie Wikipedia, Branchenportalen, Newsseiten
  • Backlinks von hochbewerteten Domains, die GPT als „verlässlich“ einstuft

Wirst du in ChatGPT erwähnt? So erkennst du’s!

ChatGPT nennt selten Quellen – doch wenn Nutzer auf deinen Link klicken, hinterlassen sie manchmal Spuren. Achte in deinem Tracking-Tool auf:

  • utm_source=chatgpt – wird oft automatisch mitgegeben, v. a. bei Plugins, Custom GPTs oder GPT-generierten Links
  • ungewöhnliche Direct-Zugriffe auf spezifische Unterseiten
  • Spitzen bei KI-relevanten Inhalten, ohne klare Referrer

? Mit einem Webanalyse-Tool wie Trackboxx kannst du diese Hinweise identifizieren – und herausfinden, ob und wann ChatGPT deine Inhalte in Umlauf bringt.

ChatGPT UTM Source

Beispielhafte Realität: Sichtbar, aber unsichtbar

Ein Unternehmen optimiert seine Seite zur „nachhaltigen Logistik“ bei Bing und erzielt Top-5-Rankings. Fragt man ChatGPT dazu, erscheint ein schöner Fließtext – aber ohne Link, ohne Firmennennung.

Die Antwort basiert möglicherweise auf dem eigenen Content, aber GPT nennt keine Quelle, weil:

  • sie als „allgemein bekannt“ interpretiert wird,
  • keine strenge Quellenpflicht besteht,
  • und GPT eher aus mehreren Quellen „synthesiert“ als zitiert.

Zahlen zum Wandel

  • 98 % der Websuchen von ChatGPT (GPT-4) laufen über Bing (OpenAI Developer Docs, 2024).
  • Laut Bitkom (2025) nutzen 55 % der Gen Z KI-Tools wie ChatGPT regelmäßig zur Informationssuche.
  • Microsoft meldet, dass GPT-gestützte Suchen über Bing den klassischen Bing-Traffic um über 30 % erhöht haben (Q4/2024).

? Warum Social Media jetzt noch wichtiger wird

Während ChatGPT klassische Suchanfragen ersetzt, wächst die Bedeutung von Social Media als Entdeckungs- und Branding-Kanal:

  • Nutzer suchen weniger aktiv, sondern konsumieren, was ihnen KI oder Feeds vorschlagen.
  • Sichtbarkeit entsteht über Storytelling statt Suchergebnis.
  • Social Content beeinflusst indirekt auch, welche Marken ChatGPT kennt oder nennt.
  • Wer keine Präsenz in Feeds hat, existiert digital bald nicht mehr.

? Social-Media und SEO: Auswirkungen über Social-Signals hinaus

Fazit: Sichtbarkeit neu denken

In der Ära generativer KI verschwimmen klassische SEO-Regeln. Wer gefunden werden will, muss verstehen:

Google allein reicht nicht mehr. Bing ist das Fundament für ChatGPT-Sichtbarkeit. Und: Inhalte müssen nicht nur ranken – sie müssen GPT-tauglich sein, um überhaupt „erwähnt“ zu werden.

Du kannst die Antwort sein – und trotzdem nicht genannt werden. Willkommen im Zeitalter der stillen Sichtbarkeit.

Lesetipp: Bing SEO – Chance für Webseitenbetreiber

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Christian

Experte für Webentwicklung & Onlinemarketing mit über 15 Jahren Erfahrung.
Entwickler & CEO von Trackboxx – der Google Analytics Alternative.

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