Serverseitiges Tracking beschreibt die Erfassung und Übertragung von Nutzerdaten nicht direkt im Browser, sondern über einen zwischengeschalteten eigenen oder externen Server. Statt dass Tracking-Skripte wie gtag.js oder Pixel im Browser Daten direkt an Analyse- oder Werbeplattformen senden, läuft die Datenübermittlung zunächst über einen eigenen Server.
Vorteile des serverseitigen Trackings:
- Mehr Kontrolle über die gesendeten Daten (z. B. Anonymisierung, Filterung, Anreicherung)
- Bessere Performance der Website, da weniger direkte Anfragen vom Browser ausgehen
- Erhöhte Datenschutzkonformität, da die Datenverarbeitung gezielter gesteuert werden kann
- Robustheit gegen Tracking-Blocker oder Browser-Einschränkungen
Serverseitiges Tracking wird oft über Lösungen wie den Server-Side Google Tag Manager oder individuelle Server-Setups realisiert. Es gewinnt besonders im Zusammenhang mit strengeren Datenschutzbestimmungen wie der DSGVO und den Entwicklungen im Bereich Cookie-Consent in der Webanalyse zunehmend an Bedeutung.