Wenn du einen Online-Shop betreibst, willst du wissen, welche deiner Marketing-Maßnahmen funktionieren, wo du Kunden verlierst und welche Optimierungen wirklich Umsatz bringen. Genau hier kommt E-Commerce-Tracking ins Spiel. Es hilft dir, datengestützte Entscheidungen zu treffen und deinen Shop effizienter zu gestalten.
In diesem Leitfaden erfährst du, welche Tracking-Methoden es gibt, welche Tools du brauchst und wie du dein Tracking perfekt aufsetzt.
Was ist E-Commerce-Tracking?
E-Commerce-Tracking bedeutet, dass du alle relevanten Interaktionen auf deiner Website misst und analysierst. Dazu gehören unter anderem:
- Besucherquellen: Woher kommen deine Kunden? (SEO, Social Media, Ads etc.)
- User Journey: Welche Seiten besuchen sie? Wie bewegen sie sich durch deinen Shop? Wann gibt es Abbrüche im Kaufprozess?
- Conversion-Tracking: Wer kauft und warum (oder warum nicht)?
- Warenkorbanalyse: Welche Produkte werden oft angesehen, aber nicht gekauft?
- Umsatzverteilung: Welche Kanäle bringen den meisten Umsatz?
Mit diesen Daten kannst du fundierte Entscheidungen treffen, um dein Marketing und deinen Shop zu verbessern.
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Die wichtigsten E-Commerce-Tracking-Tools
Es gibt viele Tools, mit denen du dein E-Commerce-Tracking umsetzen kannst. Hier sind die wichtigsten:
? Google Analytics 4 (GA4)
Google Analytics 4 bietet umfangreiche Möglichkeiten, um deine Shop-Performance zu analysieren. Besonders wertvoll sind:
- Ereignisbasierte Messung (Klicks, Scrolls, Käufe, Absprünge)
- Verknüpfung mit Google Ads für detailliertes Kampagnen-Tracking
- Datengetriebene Attribution zur genauen Bestimmung von Umsatzquellen
? Google Tag Manager (GTM)
Mit dem Google Tag Manager kannst du verschiedene Tracking-Skripte zentral verwalten, ohne den Code deines Shops manuell anzupassen.
? Trackboxx – DSGVO-konformes Tracking
Falls du Wert auf datenschutzfreundliches Tracking ohne Cookies legst, ist Trackboxx eine gute Alternative zu Google Analytics. Unser Tool bietet die neben zahlreichen Funktionen von Analytics zudem folgende Auswertungen auf einen Blick:
✅ Artikelumsatz
✅ Top-Channel (auf Basis der Verkäufe)
✅ Warenkorb Absprung
✅ meistverkauftes Produkt
✅ bester Tag (auf Basis des gewählten Zeitrahmens)
✅ meist aufgerufene Produkte
> Mehr Infos zum E-Commerce-Tracking mit Trackboxx
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? Hotjar & Microsoft Clarity
Tools wie Hotjar oder Clarity liefern Heatmaps und Session Recordings, damit du genau siehst, wo Besucher Probleme haben.
? Matomo (ehem. Piwik)
Matomo ist eine Open-Source-Alternative zu Google Analytics mit vollem Datenbesitz und DSGVO-Konformität. Es ermöglicht detaillierte Analysen und wird auf deinem eigenen Server gehostet.
Meta Pixel (ehem. Facebook Pixel)
Der Meta Pixel ist kein eigenständiges Tool, sondern ein Code-Snippet, das du über den Google Tag Manager oder direkt in deine Website einbinden kannst. Er ermöglicht das Tracking von Interaktionen aus Facebook- und Instagram-Kampagnen.
Warum ist das wichtig?
Mit diesen Daten kannst du gezieltes Retargeting betreiben, d. h. potenzielle Kunden erneut ansprechen, die bereits Interesse an deinen Produkten gezeigt haben. Zudem hilft der Pixel, Facebook- und Instagram-Ads zu optimieren und die richtigen Zielgruppen zu erreichen.
Die wichtigsten KPIs im E-Commerce-Tracking
Nicht alle Daten sind gleich wichtig. Fokussiere dich auf die entscheidenden Kennzahlen (KPIs), um dein Business effizient zu steuern:
- Conversion-Rate: Wie viele Besucher kaufen tatsächlich? (Ziel: 2-3 % oder höher)
- Durchschnittlicher Bestellwert (AOV): Wie viel gibt ein Kunde pro Einkauf aus?
- Abbruchrate im Checkout: Wie viele User verlassen den Warenkorb ohne Kauf?
- Customer Lifetime Value (CLV): Wie viel ist dir ein Kunde langfristig wert?
- Kundengewinnungskosten (CAC): Was kostet dich ein neuer Kunde?
E-Commerce-Tracking einrichten – Schritt für Schritt
Hier ein einfacher Ablaufplan, um dein Tracking zu optimieren:
1. Ziele definieren
Welche Daten brauchst du wirklich? Setze klare KPIs für deinen Shop.
2. Tracking-Tools einrichten
Nutze Google Analytics 4, Google Tag Manager und ggf. Trackboxx zur Datenerfassung.
3. Ereignisse tracken
Tracke folgende Aktionen:
- Produktaufrufe
- Warenkorb-Additionen
- Checkout-Abbrüche
- Käufe & Umsatz
4. Daten auswerten & optimieren
Nutze Dashboards und Berichte, um Engpässe zu finden und zu beseitigen.
Tracking-Tipps für bessere Conversions
? UTM-Parameter verwenden: Tracke, welche Kampagnen wirklich performen.
? Retargeting nutzen: Setze gezielte Ads für Besucher, die noch nicht gekauft haben.
? Checkout-Prozess optimieren: Weniger Felder, schnellerer Prozess = mehr Umsatz.
? A/B-Tests machen: Teste verschiedene Produktseiten und Call-to-Action-Buttons.
Remarketing und Retargeting im E-Commerce Tracking
Im E-Commerce ist es entscheidend, nicht nur neue Besucher anzulocken, sondern auch die bereits interessierten Nutzer zurückzugewinnen. Hier kommen Remarketing und Retargeting ins Spiel – zwei mächtige Werkzeuge, die dir helfen, verlorene Kunden zurückzuholen und die Conversion-Rate zu erhöhen.
Was ist Remarketing bzw. Retargeting?
Beide Begriffe beschreiben eine Strategie, bei der du gezielt Nutzer ansprechen kannst, die bereits mit deiner Website oder deinem Shop interagiert haben – sei es durch das Besuchen von Produktseiten, das Hinzufügen von Artikeln zum Warenkorb oder sogar durch den Abbruch eines Kaufprozesses.
Anstatt also nur auf neue Besucher zu setzen, fokussierst du dich auf Nutzer, die bereits ein gewisses Interesse gezeigt haben.
Wie funktioniert Remarketing im E-Commerce?
Durch Tracking-Tools wie den Google Tag Manager und den Meta Pixel kannst du Daten zu den Aktionen der Nutzer auf deiner Website sammeln. Diese Daten ermöglichen es dir, Zielgruppen zu erstellen, die aus Nutzern bestehen, die bestimmte Seiten besucht oder Produkte angesehen haben. Mit diesem Wissen kannst du dann gezielte Anzeigen schalten, die genau auf die Interessen dieser Nutzer abgestimmt sind.
Ein klassisches Beispiel für Retargeting im E-Commerce ist, wenn ein Nutzer ein Produkt in den Warenkorb legt, aber den Kauf nicht abschließt. Durch Remarketing-Anzeigen kannst du diesen Nutzer später mit einer gezielten Erinnerung oder einem Rabattangebot an den Kauf erinnern und ihn zur Rückkehr bewegen.
Warum ist Remarketing so wichtig für deinen Erfolg?
Im E-Commerce ist der erste Besuch eines Nutzers oft noch nicht mit einer Kaufentscheidung verbunden. Die meisten Käufer benötigen mehrere Interaktionen, bevor sie tatsächlich kaufen. Remarketing hilft dir, Verkäufe zu maximieren, indem es den Nutzern erneut deine Produkte zeigt und den Wiedererkennungswert stärkt. S
tudien zeigen, dass die Conversion-Rate für Remarketing-Anzeigen signifikant höher ist, da die Nutzer bereits mit deiner Marke vertraut sind und eine größere Kaufabsicht haben.
Ohne Tracking betreibst du deinen Online-Shop blind. Mit den richtigen Tools und KPIs erkennst du, welche Marketing-Maßnahmen wirklich funktionieren – und kannst deinen Umsatz gezielt steigern. Setze jetzt dein Tracking auf und optimiere dein Business datenbasiert! ?
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