So verbesserst du die Click-Through-Rate in den Google SERPs

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Die CTR spielt eine große Rolle bei der Aufrechterhaltung guter Rankings, da sie Google als Nutzersignal dient. Im Artikel gebe ich dir eine Reihe von wertvollen Tipps, mit denen du die Click-Through-Rate in den organischen Suchergebnissen von Google und Co optimieren kannst, um langfristige Top-Ergebnisse zu erzielen.

Klickrate in den SERPs von Google verbessern

Gute Rankings bringen nichts, wenn das Suchergebnis nicht angeklickt wird. Schließlich geht es im Endeffekt um den Traffic, der nur durch eine gute CTR (Abkürzung für Click-Through-Rate, dt. Klickrate) entstehen kann. Neben dem direkten Traffic leiden unter einer schlechten CTR auf Dauer auch die Rankings. Weil Google immer mehr Nutzersignale (User Signals) in die Bewertung einer Seite mit einfließen lässt, sinkt die URL langsam aber stetig in den SERP-Keller, wenn das Snippet nicht angeklickt wird.

Schritt 1: CTR Analyse

Bevor es an die Optimierung der SERP Snippets geht, solltest du in einem ersten Schritt analysieren, welche Snippets überhaupt optimiert werden müssen. Dazu eignen sich beispielsweise die Google Webmaster Tools. Ruf einfach die Search Console auf und klicke auf den Menüpunkt Suchanfragen → Suchanalyse. Um herauszufinden, welche Snippets optimiert werden sollten, lasse dir nicht die Suchanfragen, sondern die konkreten Seiten anzeigen, die Benutzer aufgerufen haben und filtere diese nach aufsteigender CTR.

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Schritt 2: Snippet optimieren

Bei der Optimierung des Google SERP Snippets musst du zuerst einmal auf drei Basic-Elemente achten (zu den Elementen für Fortgeschrittene kommen wir noch). Dazu zählen:

  • Title
  • Description
  • URL

Title-Tag: nicht zu kurz und nicht zu lang

Ein guter SEO Title ist nicht zu kurz und nicht zu lang. Nachdem lange Zeit nur 50 – 55 Zeichen zur Verfügung standen, hast du mittlerweile ganze 70 Zeichen Platz, um dem User klar zu machen, dass dein Suchergebnis einen Klick wert ist. Hier ist also Fingerspitzengefühl gefragt. Tipp: Sonderzeichen nutzen!

Description: (noch) mehr Platz für deine Message

Auch bei der Description hat sich bei Google einiges getan. Statt 157 Zeichen stehen dir nun bis zu 320 Zeichen zur Verfügung. Ob man diesen Platz auch tatsächlich immer komplett ausnutzen sollte, steht auf einem anderen Blatt. Wichtig sind meiner Meinung nach Schlagwörter, die den User packen und dazu animieren, das Suchergebnis anzuklicken.

URL: nicht zu lang

Die URL ist im SERP Snippet nicht ganz so entscheidend wie andere Faktoren. Dennoch empfiehlt sich hier eine generell gut durchdachte und klare Struktur für deine Webseite, die sich dann auch auf der SERP im jeweiligen Snippet widerspiegelt. Bei den Permalinks hast du die Möglichkeit, die Kategorien deiner Unterseiten mit anzuzeigen oder nicht. Welche Variante die bessere ist, hängt von der Art der Webseite und des Contents ab. Auch wenn es vor dem Hintergrund anderer Faktoren nicht immer umsetzbar ist, liegt die optimale Länge einer URL bei 40 bis 60 Zeichen. Ebenfalls wichtig: Die URL sollte die wichtigsten Keywords enthalten, die für die jeweilige Suchanfrage relevant sind.

SERP Snippet Optimierung für Fortgeschrittene

So weit also die Basics in Sachen Snippet-Optimierung für bessere Klickraten. Um richtig durchzustarten, solltest du aber einen Schritt weitergehen und starke visuelle Reize durch Sonderzeichen und weitere Elemente wie Rich Snippets setzen.

Visuelle Reize durch Sonderzeichen setzen

Um dich von anderen Suchergebnissen abzuheben, kannst du ganz einfach prägnante Sonderzeichen wie Pfeile oder Häkchen in deinen Title einbauen. Durch solche visuellen Reize machst du auf dein Snippet aufmerksam und erhöhst die Chance, einen Klick abzugreifen, auch wenn du dich weiter unten auf der SERP befindest.

Hier ein paar Sonderzeichen, die dir weiterhelfen könnten:

⌨ ✆ ☎ ⌘ ⌥ ⇧ ← → ↑ ↓ ➫ ⬇ ⬆ ☜ ☞ ✔ ★ ☆ ♺ ⚑ ⚐ ✉ ✄ ⌲ ✈ ♦ ♣ ♠ ♥ ❤ ♡ ♪ ♩ ♫ ♬ ♯ ❑ ❒ ✖ « » ‹ › × ▲ ▼ ◀ ▶ ◢ ◣ ◥ ◤ △ ▽ ◿ ◺ ◹ ◸ ▴ ▾ ◂ ▸ ▵ ▿ ◃ ▹ ◁ ▷ ◅ ▻ ➥ ➦

Strukturierte Daten bereitstellen & Rich Snippets nutzen

Rich Snippets sind eine Erweiterung der SERP-Snippets durch spezielle Elemente. Dazu gehören beispielsweise:

  • Bewertungen (z.B. Sterne)
  • Unternehmensinfos (Relevant für Local-SEO)
  • Rezepte (Zubereitungsdauer, Kalorien etc.)
  • Infos zu Veranstaltungen (Datum, Ort)
  • Videos & Fotos
  • Produktinfos (Preise, Bewertungen)
  • Urheberinformationen
  • Breadcrumbs
  • Site Links

Diese sogenannten Rich Snippets werden je nach Content-Type (Art des Contents) ausgespielt, wenn du auf deiner Webseite Markups zur Auszeichnung von strukturierten Daten auf Basis von schema.org (ein Gemeinschaftsprojekt von Google, Bing und Yandex) bereitstellst. Hierfür kannst du beispielsweise den Data Highlighter in der Search Console nutzen oder auf ein Plugin für dein CMS wie WordPress zurückgreifen.

Der Vorteil von Rich Snippets ist, dass User über den Title und die Description hinaus beurteilen können, ob es sich um das passende Ergebnis für ihre Suchanfrage handelt. Legen beispielsweise die Bewertungen nahe, dass ein Produkt nicht so der Hit ist, könnte stattdessen ein anderes Suchergebnis angeklickt werden. Rich Snippets bergen also immer auch ein gewisses Risiko. Dennoch: In der Regel animieren die Zusatzinfos, die sich deutlich vom restlichen Einheitsbrei der SERP-Snippets abheben, eher zum Klicken.

SERP Snippet mit Breadcrumbs aufmotzen

Direkt unter dem Title der SERP Snippets befindet sich die URL – normalerweise! Wenn du Breadcrumbs auf deiner Seite verwendest, wird die Seitenstruktur, statt der URL, angezeigt. Diese Darstellung sorgt dafür, dass lange URLs optisch ansprechender ausgespielt werden und die thematische Zuordnung des Suchergebnisses deutlich wird.

Tipp: Wenn du das Yoast SEO Plugin nutzt, kannst du die Breadcrumbs ganz einfach aktivieren, indem du diese in den Plugin-Einstellungen aktivierst (siehe Screenshot).

yoast

Klickbare Link-Anker nutzen

Mit den klickbaren Link-Ankern in den Google Snippets kannst du User noch zielgerichteter auf passende Inhaltselemente lenken. Vor allem bei sehr umfassenden Beiträgen (holistische Landingpages) macht dies Sinn. Dazu musst du lediglich die jeweilige Überschrift im HTML-Code mit einer ID versehen. Beispiel: Suchst du bei Google nach der Möglichkeit, mit Rich Snippets die CTR zu erhöhen und gelangst auf unseren Beitrag, könntest du dir möglicherweise nicht sicher sein, ob wir uns diesem Unterthema gebührend widmen. Schließlich wird weder im Title-Tag noch in der Description explizit auf die Rich Snippets hingewiesen. Ein Snippet, das bereits im Title die Rich Snippets anführt, könnte dann eher deine Aufmerksamkeit erregen. Allerdings wäre ein solcher “Themenausschnitt” für uns dann kontraproduktiv, wenn jemand nach Möglichkeiten sucht, mit Sonderzeichen die CTR aufzupeppen. Die Lösung: Wir halten die Description stattdessen allgemein und verweisen in klickbaren Text-Ankern auf die Unterthemen. So wird das Oberthema durch den umfassenden Title abgedeckt und die individuelle Suchanfrage über Long-Tail-Keywords (wir bevorzugen den Begriff “detaillierte Suchanfrage”) trotzdem perfekt bedient.

CTR Optimierung beginnt beim Content

Hin und wieder kommt es vor, dass der Inhalt deiner optimierten Snippets von Google automatisch ersetzt wird. Wenn so etwas passiert, bewertet Google den Title und/oder die Meta-Description als zu schlecht. Zu schlecht bedeutet hier vor allem, dass eine falsche Erwartung geschürt wird, die auf der Seite selbst nicht erfüllt wird. Die Optimierung der SERP Snippets und damit der CTR beginnt also bei der Optimierung deines Contents.

Fazit

Beiträge und Seiten solltest du grundlegend so spezifisch es geht auf Long-Tail-Anfragen optimieren, was sich im Title und der Description der SERP Snippets deutlich machen sollte. Wenn eine einzelne URL für eine Suchanfrage keinen Sinn macht, weil das Oberthema beispielsweise einen eigenen Beitrag wert ist, der ohne die jeweilige Spezifizierung unvollständig wäre, solltest du Textanker nutzen, indem du die Überschriften mit einer ID definierst. Unabhängig von diesen beiden Varianten helfen visuelle Reize in Form von Rich Snippets und Sonderzeichen, um die CTR in Google zu verbessern.

Christian

Experte für Webentwicklung & Onlinemarketing mit über 15 Jahren Erfahrung.
Entwickler & CEO von Trackboxx – der Google Analytics Alternative.

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