Social-Media und SEO: Auswirkungen über Social-Signals hinaus

😎 Preisaktion
10% Rabatt auf alle Jahresabos von Trackboxx mit dem Code: tb10aktion
Inhaltsverzeichnis

Suchmaschinenoptimierung galt lange als heiliger Gral im Onlinemarketing. Doch vor allem, was informationsbasierte Suchanfragen betrifft, laufen ChatGPT und Googles Gemini der organischen Suche so langsam den Rang ab. Social-Media wird in puncto Nutzerbindung, aber auch was Nutzergewinnung betrifft, immer wichtiger. Und dabei sind beide Disziplinen, wenn man so will, deutlich enger verknüpft als Du vielleicht denken magst. 

Aber Social-Signals sind doch keine Rankingfaktoren?!

Ja, Du hast absolut recht, wenn Du jetzt denkst: “Google hat aber mehrfach gesagt, dass Social-Signals überhaupt kein Rankingfaktor sind. Wieso sollte ich also weiterlesen?”.

VORSICHT! 

Selbst, wenn Social-Signals nicht direkt das organische Ranking in Google beeinflussen, so kann eine starke Präsenz auf Instagram, YouTube, Facebook, LinkedIn und Co dennoch einen massiven Einfluss auf Deine SEO haben. Wir erklären Dir auch, wieso.

Was sind Social Signals?

Social Signals sind Interaktionen auf sozialen Medien wie Likes, Shares, Kommentare oder Erwähnungen, die zeigen, wie Nutzer auf Inhalte reagieren. Sie scheinen zwar keinen direkten Einfluss zu haben, können aber indirekt das Suchmaschinen-Ranking beeinflussen, indem sie Reichweite und Engagement steigern.

Webseitenzugriffe, Nutzersignale und Trust durch Social-Media

Millionen von Menschen nutzen jeden Tag aktiv soziale Medien. Kein Wunder also, dass große Marken immer mehr Kunden über Instagram, TikTok und weitere Kanäle generieren – oder möglicherweise durch Social-Media erst zur Marke werden.

Zwar scheinen die meisten Zugriffszahlen, beispielsweise auf E-Commerce Webseiten, nach wie vor über die Google Suche, bezahlte Anzeigen und direkte Zugriffe zu kommen, doch einige Punkte werden in der Diskussion häufig vernachlässigt.

Die Reichweite auf Social-Media kann nämlich zu solchen direkten Zugriffen auf eine Website sowie zu Brand Searches (also Suchen nach der Marke im Zusammenhang mit einem allgemeinen Produkt oder einer Dienstleistung) in der Suchmaschine führen. 

Das steigert nicht nur die ganz grundlegenden Zugriffszahlen, sondern fördert auch die Markenautorität (E-A-T / Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness). Und das sind dann eben doch alles ganz entscheidende Rankingfaktoren

Google liebt Marken.

Eine Studie des britischen SEO-Experten Michael Sandford zeigt, dass Google Websites mit hohem markenbezogenem Traffic bevorzugt. Seiten mit vielen generischen (non-branded) Suchanfragen schneiden tendenziell schlechter ab. Zudem könnte ein hoher Google Ads-Traffic das Ranking positiv beeinflussen.

Unabhängig von SEO: Soziale Netzwerke als nachhaltiger Markt

Das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert in seinem Bericht „Predicts 2024: How GenAI Will Reshape Tech Marketing“, dass schon 2026 das Suchvolumen bei Google und Co um etwa 25 % einbrechen wird. Als Ursache dafür wird die vermehrte Nutzung von KI-basierten Lösungen angeführt. 

In Verbindung mit einem hohen Anteil an gesponserten Suchergebnissen sowie Google Shopping Ergebnissen oder einem wachsenden Fokus auf My Business Profile und andere Interaktionsoptionen auf den Suchergebnisseiten könnten organische Rankings zumindest etwas an Bedeutung verlieren.

Hohe Nutzerzahlen bei sozialen Netzwerken

Obwohl die Nutzerzahlen auf Social-Media leicht rückläufig sind (möglicherweise, weil mehr in privaten Messenger-Gruppen auf WhatsApp, Telegram und so weiter kommuniziert und geteilt wird), sind die Daten relativ konstant – und schier gigantisch. 

In Deutschland nutzen laut den aktuellen Transparenzberichten der Plattformen monatlich rund 88,1 Millionen Menschen YouTube und 58 Millionen WhatsApp. Instagram verzeichnet 45 Millionen Nutzer, während Facebook mit 32,9 Millionen weiterhin eine große Reichweite hat. TikTok kommt auf 22,8 Millionen aktive Nutzer, gefolgt von Snapchat mit 19,2 Millionen. Auch Pinterest (15,3 Millionen) und X, ehemals Twitter (11,1 Millionen) spielen eine Rolle im Social-Media-Markt. LinkedIn wird von 6,8 Millionen Menschen genutzt, insbesondere für berufliche Zwecke. Die Angaben basieren auf den offiziellen Transparenzberichten der jeweiligen Plattformen. (Quellen: X, Snapchat, Google, TikTok, Facebook, Meta, LinkedIn, Pinterest)

Tipp in eigener Sache

Mit unserem Webalanyse & Tracking Tool [ohne Cookies], der Trackboxx, kannst Du ganz einfach herausfinden, von wo Deine Webseitenbesucher stammen – also beispielsweise wie hoch die Zugriffszahlen über Social-Media sind, wie viele User über die organische Google Suche kommen und so weiter. Außerdem lässt sich analysieren, wie sich die Nutzer auf Deiner Webseite verhalten und ob diese konkrete von Dir gewünschte Zielvorhaben ausführen (z. B. die Kontaktaufnahme über ein Formular, der Kauf eines Produkts oder etwas anderes). Übrigens: Für E-Commerce Webseiten bietet die Trackboxx ein individuelles Dashbord mit wichtigen Daten. 

Christian

Experte für Webentwicklung & Onlinemarketing mit über 15 Jahren Erfahrung.
Entwickler & CEO von Trackboxx – der Google Analytics Alternative.

Das könnte dich auch interessieren

😎 Preisaktion

10% Rabatt auf alle Jahresabos von Trackboxx mit dem Code: