Wie ChatGPT das Online-Shopping revolutioniert und was das für Shops, Google & Co. bedeutet

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Inhaltsverzeichnis

Ein Chatbot, der Produkte empfiehlt, Preise zeigt und Kaufentscheidungen vorbereitet? ChatGPT verändert gerade die E-Commerce-Landschaft – und mit ihr die Spielregeln für Sichtbarkeit, SEO und Markenwahrnehmung.

ChatGPT wird zum digitalen Einkaufsberater

Seit dem großen Update im April 2025 zeigt ChatGPT bei passenden Suchanfragen strukturierte Produktvorschläge direkt im Chat: mit Bild, Preis, Bewertungen und Links zur Kaufmöglichkeit. Die Empfehlungen erscheinen auf Basis von echten Nutzerfragen – etwa:

„Welche kabellosen Kopfhörer sind gut für Sport?“

ChatGPT antwortet nicht mehr nur mit Tipps, sondern mit kontextbezogenen Empfehlungen, die gelegentlich auch visuelle aufbereitet werden. Aktuell sind diese noch werbefrei und nicht gesponsert.

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Woher kommen die Produktdaten?

Die Produktvorschläge in ChatGPT basieren auf verschiedenen Datenquellen:

  • Kooperationen mit Plattformen wie Shopify, Klarna, Instacart
  • Websuche über Bing (Standard-Suchmaschine von ChatGPT)
  • Strukturierte Webdaten (z. B. Schema.org-Markup auf Webseiten)

Einige Shopbetreiber sind also automatisch sichtbar, wenn ihre Produkte über Partnerplattformen gelistet oder öffentlich indexierbar sind. 

Mehr zur Rolle von Bing in der KI-Suche gibt es hier: Wegen KI: ChatGPT macht Bing wichtiger als Google

Wie ChatGPT das Suchverhalten verändert

ChatGPT funktioniert nicht wie Google oder Amazon. Die KI denkt mit und kuratiert Vorschläge:

  • Weniger Auswahl, dafür relevanter
  • Antwort statt Linkliste
  • Empfehlung statt Werbung

Für Nutzer ein Vorteil: weniger Overload, mehr Orientierung. Für Shops eine Herausforderung: Wer nicht im Feed erscheint, existiert für den Nutzer nicht. Es ist also essenziell für Marken, in der KI-Suche von ChatGPT sichtbar zu werden

Vergleich zu Google, Bing, Gemini und Copilot

SystemDatenquellenStilWerbungBesonderheit
ChatGPTBing, Partner-APIs, WebdatenKonversational, beratend(noch) keineKuratierte Empfehlungen, keine Suchergebnisse
Google/GeminiGoogle-Index + Shopping-AdsKeyword-basiert, UI-getriebenVoll integriertHohe Marktdurchdringung, klassische Ads
Bing/CopilotBing-Index + Microsoft-DatenAssistenzfunktion + KITeilweise AdsOffice-Integration, direkter Zugriff

Mehr zu Alternativen im Vergleich: ChatGPT, Gemini, Copilot und andere

Was bedeutet das für Online-Shops?

  1. Sichtbarkeit durch Inhalte, nicht Budget
    Wer mit guten Beschreibungen, echten Vorteilen und starken Marken auftritt, wird eher empfohlen.
  2. Starke Marken profitieren mehr
    Sichtbarkeit in der KI-Suche ist zunehmend ein Branding-Thema, kein reines Keyword-Game. Siehe: Warum KI-Sichtbarkeit mehr mit Markenführung zu tun hat als mit Keywords
  3. Daten strukturieren
    Wer auf strukturierte Produktdaten (z. B. über Shopify oder Markup) setzt, hat Vorteile. Branding im E-Commerce: So wird der Shop zur Marke
  4. Bing-Optimierung wird Pflicht
    Weil ChatGPT stark über Bing sucht, braucht es eine Bing-SEO-Strategie. Bing-SEO: Neue Chance für Webseitenbetreiber

Shopping ist nur der Anfang: Weitere Bereiche im Wandel

Ähnliche Entwicklungen zeigen sich in:

  • News & Recherche: ChatGPT fasst Nachrichtenquellen zusammen und verlinkt direkt
  • Reiseplanung: Flug- und Hotelbuchung über Expedia & KAYAK
  • Entertainment: Film- und Serientipps mit Plattformempfehlung
  • Gesundheit & Bildung: Erste Beratung durch KI-Dialog
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Der Chat wird zur Plattform, nicht nur zum Tool. 

Mehr dazu: E-Commerce Trends: Die Zukunft ist KI-gesteuert

? Was Shops jetzt über KI-Sichtbarkeit wissen müssen

❗ Risiken bei klassischem SEO-Fokus:

  • Sichtbarkeit in ChatGPT & Bing Copilot entsteht nicht durch Google-Rankings
  • KI zeigt kuratierte Produktempfehlungen, keine Linklisten
  • Ohne strukturierte Daten oder Plattform-Anbindung → kein Listing

? Neue Spielregeln:

  • Bing ist Datengrundlage für ChatGPT – aber ergänzt um Shopify, Klarna, Expedia, etc.
  • SEO allein reicht nicht mehr: Markenstärke, Kontext & Datenstruktur zählen

? Marktentwicklung:

  • Google verliert bei komplexen Suchen erste Anteile (AI Overviews)
  • Gemini & Copilot passen sich an: KI-first, Produktkarten, Empfehlungssysteme

✅ Handlungsempfehlung:

  1. Inhalte KI-gerecht aufbereiten (nützlich, beratend, markenzentriert)
  2. Produkte strukturiert anbieten (Schema.org, Feeds)
  3. Sichtbarkeit nicht nur bei Google denken – sondern plattformübergreifend

Tracking wird zur Blackbox – warum KI-Sichtbarkeit schwer messbar ist

Mit der neuen KI-Suche über ChatGPT, Bing Copilot oder Google Gemini verschiebt sich nicht nur die Produktsuche – auch das klassische Website-Tracking stößt an Grenzen. Denn viele Interaktionen, Empfehlungen und sogar Kaufentscheidungen finden außerhalb der Website statt.

Die größten Herausforderungen:

  • Kein Klick, kein Traffic: Nutzer lassen sich im Chat beraten, klicken aber nicht zwingend auf deine Seite. Das bedeutet: keine klassische Websession, kein sichtbarer Besuch in Google Analytics oder Matomo.
  • Verlorene Attribution: Wenn ein Produkt über ChatGPT empfohlen wird, der Nutzer aber Tage später direkt shoppt, ist der Ursprung nicht mehr nachvollziehbar. Conversion-Pfade brechen ab.
  • Keine Einblicke in GPT-Ausspielungen: OpenAI, Microsoft & Google liefern keine Daten darüber, wie oft ein Produkt gezeigt, empfohlen oder geklickt wurde.

Was Shopbetreiber jetzt brauchen

In Zeiten von Zero-Click-Interaktionen und Chat-First-Suchen braucht es neue Wege der Sichtbarkeitsmessung. Webanalyse-Tools wie Trackboxx setzen genau hier an:

  • Datenschutzkonforme, cookiefreie Webanalyse
  • Fokus auf Markenwirkung, direkter Traffic und Sichtbarkeitsverlauf
  • Flexible Ziele & Funnel-Tracking auch ohne klassische Klickpfade

Wer Sichtbarkeit im KI-Zeitalter richtig bewerten will, muss über Pageviews hinausdenken – und anfangen, Verhalten, Nachfrage und Markenwahrnehmung ganzheitlich zu messen.

Fazit: Neue Regeln, neue Chancen

ChatGPT krempelt die Produktsuche um. Nicht durch blinkende Werbung oder Rankings, sondern durch kontextbasierte Empfehlungen. Wer als Shop jetzt lernt, wie man in diese Konversation kommt, hat die Chance auf echte Sichtbarkeit – ganz ohne Google Ads.

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Christian

Experte für Webentwicklung & Onlinemarketing mit über 15 Jahren Erfahrung.
Entwickler & CEO von Trackboxx – der Google Analytics Alternative.

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